Ach ja, immer noch Pandemie. Naja, wat willste machen… Richtig, wenn´s nicht raus geht, bleiben wir eben drinnen und stellen da Unsinn an. Unterhalten tun wir euch trotzdem. Und zwar mit unserem neuen “Schrottcast” – dem Ostschrott Kollektiv Podcast. Geil, wa?

Podcast? Was´n das? Ein Podcast ist im Prinzip wie eine Radiosendung, nur nicht ganz so verstaubt und jederzeit abrufbar. Das Themenspektrum ist dabei bunt. Jede Sendung wird ein Kernthema haben, doch drumherum wird auch gern mal abgeschweift. So erfahrt ihr viel Spannendes aus der Welt der Zonen-Karossen, aber auch über uns, unsere Events und all den durchgeknallten Hirnwinden. Mit von der Partie sind auch Gäste und Interview-Partner. Alles pandemiekonform von Daheim und mit ganz viel Liebe. Ein akustisches Feuerwerk aus einer gesunden Mischung Fakten, Tipps & Tricks, technischem “Aha”, Blödsinn und allerhand dummer Sprüche. Einfach wir – der ganz normale Wahnsinn für eure Ohren.

In der ersten Episode geht es um uns. Wir stellen den ganzen Haufen mal vor und klären die eine oder andere Frage rund um OSK-Mythen, welche sich so tummeln. Und da kommt ihr ins Spiel! Was wolltet ihr schon immer mal wissen? Löchert uns gern mit Fragen und wir stehen euch Rede und Antwort. Auch Vorschläge zu Themen oder Gästen nehmen wir an. Also, haut in die Tasten und sendet alles per Mail an uns: podcast@ostschrott.de

Los geht´s im Juni. Also, macht Eure Ohren hübsch!
Euer OSK.

Auch in diesem Jahr hat uns die Pandemie voll im Griff. So bleibt es auch uns (genauso wie vielen anderen Veranstaltern) nicht erspart einige Events abzusagen:

  • SIMSON-Ausfahrt am 01.05.2021 (in Kooperation mit “Team Kettenschleifer”)
  • Familienfest und Tag der offenen Tür im “Kleinen DDR-Museum” Schildfeld am 23. und 24.05.2021
  • Checkpoint 2021 – 2. Ost-Fahrzeug-Treffen im Norden vom 16. bis 18.07.2021

Puh… Erstmal durchatmen.
Ja, finden wir auch doof. Ändern können wir es dennoch nicht.

Schauen wir also voller Zuversicht auf das was kommt. Für 2021 haben wir noch das eine oder andere geplant. Augenmerk liegt dabei auf das STRANDGAS BEACH FESTIVAL in Zachun / MV im August dieses Jahres. Hoffen wir also, dass sich die Lage bis dahin etwas entspannt hat und uns es bis dahin möglich ist, ein durchführbares Konzept in der Hosentasche zu haben.

Eines ist sicher: Auf Krampf machen wir nix. Alle sollen sich bei uns sicher und wohl fühlen und auch wieder gesund heimkommen. Das gilt auch für uns als Veranstalter.

Schaut immer mal wieder auf unserer Website vorbei und checkt die Termin-Seite. Dort stehen auch schon Termine für 2022, welche ihr euch auf jeden Fall vormerken könnt.

Bis dahin, bleibt alle gesund.
Euer OSK

Am Sonntag den 4. April steht das alljährliche ANTAKTEN, der traditionelle Start in die Saison, an. Doch die aktuelle Entwicklung in der Pandemie hat etwas anderes mit uns vor.

Gemäß der aktuellen Corona Eindämmungsverordnung der Stadt Hamburg wäre grundsätzlich eine Veranstaltung mit bis zu 100 Personen möglich, wenn ein entsprechendes Konzept die erforderlichen Hygiene-Maßnahmen sicherstellt. Da wir uns aber mit der Rundfahrt im öffentlichen, und somit in einem nicht kontrollierbaren, Raum befinden, können wir die geforderten Regeln einfach nicht einhalten. Zudem ist die gegenwärtige Entwicklung alles andere als rosig. So sehen wir uns ganz klar gezwungen und auch in der Verantwortung, diese Veranstaltung abzusagen.

Des Weiteren appellieren wir: Lasst es dieses Jahr einfach gut sein. Trefft euch nicht in größeren Gruppen. Es ist einfach nicht die Zeit, so schade wie es auch sein mag. Es kommen wieder bessere Zeiten. Und ja, wir holen alles nach, sobald es die Lage auch nur zulässt.

Die Gesundheit geht derzeit ganz klar vor. Hier hat auch jeder Einzelne eine Verantwortung seiner Mitmenschen gegenüber.

Wie geht es 2021 weiter?

Wir schauen immer 3-4 Wochen vor jedem Termin, wie die Lage ist. Maßgebend sind hierfür die aktuellen Verordnungen der Länder und die Einschätzung, ob wir die geforderten Maßnahmen organisatorisch umsetzen können.

Schaut also regelmäßig auf unsere Website und abonniert dort unseren Newsletter. So informieren wir euch stets aktuell, was geht oder eben auch nicht. Solange bleibt nur eins: Passt auf euch auf und bleibt gesund! Wir sehen uns.

Euer Ostschrott Kollektiv

Trotz der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Absagen vieler Treffen können wir nun, dank vieler Lockerungen, doch ein Tagestreffen in Hamburg durchführen.

Die Auflagen, Welche wir auch vor Ort überwachen werden, sind dabei übersichtlich. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Meter. Beim Kauf von Speisen und Getränken ist zudem ein Mund- und Nasenschutz zu tragen. Auf den WCs werden Desinfektionsmittelspender bereit stehen. Das Treffen wird 100% alkoholfrei sein. Zum Einen, weil wir somit die Fahrtüchtigkeit aller gewährleisten und zum Zweiten, da wir so anstatt 100 Personen, gleich 200 Personen auf den Platz lassen können.

Highlight des Treffens wird dann um 16 Uhr die große Ausfahrt nach St. Pauli sein. Die Veranstaltung endet dann dort um 17 Uhr. Wer dann noch Lust auf Autokino hat ist hier genau richtig. Um 18 Uhr präsentieren wir zusammen mit dem Autokino Hamburg den Klassiker „Good bye, Lenin“. Tickets und Infos hierzu findet ihr hier: https://www.ostschrott.de/kino

Hier geht´s zur Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/757171351709186/

Hier findet ihr den diesjährigen Flyer:

Es war eines Abends, da fuhr Stephan mit seinem Jaguar-Oldtimer so durch die Lande. Plötzlich, da, ein Trabi. Anhalten, raus und der Besitzer stand gleich daneben. Jackpot! Stephan erklärte, dass seine Frau aus ehem. Ost-Berlin käme und unbedingt mal Trabant fahren möchte. Aber der Reihe nach.

Sie ist 1992 mit nur einem Rucksack bewaffnet nach Hamburg gezogen. Ihr Vorhaben nur zwei Jahre zu bleiben wurde schnell zum Dauerwohnsitz. So wie viele, musste Annett damals auf dem Weg nach Tschechien auf der gemütlichen Couch hinten im Trabant Platz nehmen. 1994 machte sie den Führerschein und hoffte nun auf die Pappe ihrer Oma. Doch sie wurde bitter enttäuscht, denn das 26-PS Wunder wurde bereits ein halbes Jahr zuvor verkauft.

Bis zum heutigen Tag wurde ihr also das selber fahren des Duroplastbombers verwehrt – bis heute! Denn Stephan bat uns „habt ihr nicht mal Lust Annett rum zu fahren?“ Klar, haben wir! Also wurde die Trabi-Gemeinde im Dorf kurzerhand zusammen getrommelt und so ging es heute um 11:00 Uhr zu Annett und Stephan. Alle wussten Bescheid; Nachbarn, Freunde und wir. Nur eben Annett nicht. Gut so! Denn als wir den langen Feldweg entlang zum Haus der beiden fuhren, traute sie ihren Augen nicht. Die Freudentränen standen ihr sichtlich im Gesicht. Nach einem kurzen Schnack ging es los. Annett wurde kurzerhand eingewiesen und durfte nun endlich das erste Mal Trabi fahren. Sie war überglücklich. Es war ein ständiger Spagat zwischen „Verdammt, wo war der 3. Gang noch?“ und „Wow, ist das geil!“. Nach einem kurzen Törn zur Zollenspieker Fähre, wechselte sie als Beifahrer in Romans Kübel. Nun konnte sie sich voll und ganz auf das Genießen konzentrieren. Nach rund einer Stunde ging es zurück und es gab bei feinster „Zonenmukke“ noch einen Snack, kalte Getränke und Zweitaktgespräche an den Fahrzeugen. Das Ostschrott Kollektiv überreichte Annett noch als Erinnerung einen Trabant als Modellauto.

Manchmal sind es solche einfachen Dinge, die einem Menschen dermaßen eine Freude bereiten, an die sie sich noch lange erinnern werden. Gern geschehen, liebe Annett!

Wir fahren für die Einheit und noch anhaltende Wiedervereinigung.

Knapp 30 Jahre ist die Wiedervereinigung nun her. Eigentlich sollte Ost und West nur noch eine Himmelsrichtung sein. Und doch gibt es ihn noch: den „Ossi“ und den „Wessi“. Wir haben es nach 30 Jahren noch immer nicht geschafft zu einer Einheit zu werden. Und genau darauf möchten wir, das Ostschrott Kollektiv, mit dieser Demo aufmerksam machen!

Es könnte doch so einfach sein, wie in unserem Fall: Junge Erwachsene aus Ost und West erfreuen sich an Fahrzeugen aus der ehemaligen DDR und werden zu einer Gemeinschaft, die nur eins im Sinn hat: Automobiles Kulturgut zu erhalten und die Kluft zwischen Ost und West zu verringern.

Aus diesem Grund versammeln wir uns am kommenden Samstag, den 30.05.2020 in Hamburg und wollen mit einer Fahrt von West nach Ost daran erinnern, dass es noch immer viel zu tun gibt, bis wir ein Volk sind. Hierbei handelt es sich um eine ordentlich angemeldete Demonstration und wir müssen einige Auflagen einhalten. Dazu zählt 1,5 Meter Abstand sowie ein Mund-Nase-Schutz beim Verlassen des Fahrzeuges. Ferner ist den Weisungen der Ordner folge zu leisten.

Der Demonstrationszug startet pünktlich um 12 Uhr an der Sylvesterallee zwischen dem Volksparkstadion und der Arena. Die Polizei wird des Korso absichern. Wir bewegen uns mit ca. 30 km/h. Alle Fahrzeuge müssen für den Verkehr zugelassen und die Fahrer im Besitz einer Fahrerlaubnis sein – das versteht sich eigentlich von selbst!

Route: Sylvesterallee, Schnackenburgallee, Holstenkamp, Ruhrstraße, Stresemannstraße, Holstenstraße, Reeperbahn, Millerntordamm, Willy-Brandt-Straße, Amsinckstraße, Billhorner Röhrendamm, Vierländer Damm, Ausschläger Allee, Andreas-Meyer-Straße, Brennerhof, Tatenberger Weg, Hofschläger Weg, Hofschläger Deich, Spadenländer Hauptdeich, Gauerter Hauptdeich, Oortkatenufer

Der Flyer zur Veranstaltung

!!! ACHTUNG !!!

Leider kann unser Antakten dieses Jahr nicht stattfinden. Warum, sollte wohl jedem klar sein. Sobald sich die Lage entspannt hat, verkünden wir einen neuen Termin. Haltet durch und bleibt gesund!

Das Original ist wieder da! 2020 starten wir wieder mit dem Antakten – traditionell und voller jeder Menge blauem Dunst!

Treffen ist ab 11 Uhr an der Oldi-Tanke. Dort habt ihr jede Menge Zeit, um noch etwas zu snacken (Bistro vor Ort) oder mit Gleichgesinnten zu schnacken. Um 13 Uhr bewegt sich der Korso dann in Richtung HH-Neuenfelde zu Sannis Elbkate. Auch hier ist ausreichend Parkfläche vorhanden, und: die leckere Imbissbude von Sanni. Also ob die Bude schmeckt, wissen wir nicht, aber das, was dort drin gebrutzelt wird GARANTIERT. Genießt den fantastischen Blick auf die Elbe und kommt mit anderen ins Gespräch. Mehr geht nicht.

Wir freuen uns auf euch!!! Euer Ostschrott Kollektiv